© #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Frankfurter 
Wäldchestag

22.05. – 26.05.2026

Tradition im Stadtwald erleben

Frankfurts Nationalfeiertag

Wenn sich am langen Pfingstwochenende der Frankfurter Stadtwald füllt, beginnt eine der liebsten Traditionen der Stadt: der Wäldchestag. Zwischen Bäumen, Fahrgeschäften und Musik kommen Generationen zusammen. 

„Der Wäldchestag ist der Nationalfeiertag unserer Stadt und hat eine lange Tradition. Frankfurterinnen und Frankfurter besuchen am langen Pfingstwochenende den Stadtwald und erleben ein Fest für die ganze Familie in einzigartiger Atmosphäre“, so Mike Josef (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main).

Der genaue Ursprung ist nicht eindeutig geklärt. Üblicherweise wurde am Dienstag nach Pfingsten vielen Bewohner*innen ein zusätzlicher Feiertag gewährt, um das Festgelände im Stadtwald zu besuchen. Auch wenn heute nur noch wenige Unternehmen den freien Dienstag pflegen, entdecken immer mehr Frankfurter*innen die Tradition wieder neu – und machen sich gemeinsam auf den Weg in den Stadtwald. Komm mit uns zurück zu den Wurzeln und entdecke die Geschichte des Fests auf einer unserer Touren neu!

Öffnungszeiten 

Freitag: 17:00 – 01:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 12:00 – 01:00 Uhr
Montag und Dienstag: 12:00 – 24:00 Uhr
 

Adresse

Stadtwald
Am Oberforsthaus
60528 Frankfurt am Main

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Programm

Informationen zum Programm folgen rechtzeitig vor Beginn des Festes.

Zurück zu den Wurzeln!

Zurück in den Wald! Zurück zur Gemeinschaft! 

Früher war es selbstverständlich: Am Pfingstdienstag schlossen mittags die Büros und Geschäfte. Dann hieß es: Raus aus der Stadt, rein ins Grüne! Kolleg*innen, Freund*innen und Familien trafen sich im Stadtwald, um gemeinsam zu feiern, zu schlemmen und das Leben zu genießen. Es war ein lebendiges Zeichen von Zusammengehörigkeit und Freude – mitten in der Natur.

In den letzten Jahren ist diese besondere Tradition etwas in Vergessenheit geraten. Aber jetzt schlagen wir das nächste Kapitel auf: Mit unserer Kampagne „Zurück zu den Wurzeln“ rufen wir alle Frankfurter*innen dazu auf, die alte Liebe zum Wäldchestag neu zu entfachen!

Wir laden dich ein: Lass den Alltag hinter dir und feiere mit uns ein echtes Stück Frankfurt. Ob gemütliches Beisammensein bei Ebbelwei und Worscht im Sommergarten oder spontane After-Work-Party unter Bäumen – der Stadtwald wartet auf dich.

 


Wäldchestag-Modus

Damit eure E-Mails nicht ins Leere laufen, Kunde*innen nicht vor verschlossenen Türen stehen und Anrufer*innen wissen, warum ihr gerade lieber im Grünen als im Büro seid – hier ein paar Plakate und Sprüche für den Abwesenheitsassistenten oder Anrufbeantworter während des Wäldchestags.

Wie alles entstand

Die Geschichte
des Wäldchestages

Die Historie des Wäldchestages lässt sich nicht eindeutig festlegen. Mangels urkundlicher Belege werden zwei Varianten des Ursprunges für möglich gehalten.

Traditionell veranstalteten die Handwerker zu Pfingsten ihre großen, festlichen Umzüge, zahlreiche Handwerkerfeste rührten nicht zuletzt daher, dass das Verwaltungsjahr in der freien Reichsstadt bis 1729 vom 1. Mai bis 30. April gerechnet wurde. Mit dem neuen Verwaltungsjahr begann somit die Amtsperiode der Zunftoberen, was auch ein Grund für ausgedehntes Feiern und Fröhlichsein war.

Möglicherweise ist der Anfang des dritten Pfingstfeiertags auch in dem Brauch zu sehen, nach Pfingsten das Vieh zum ersten Mal auf die Weide zu treiben, Knechte und Mägde zogen mit hinaus, um sich an „Speis und Trank“ zu laben. Frankfurter Straßennamen wie „Pfingstweide“, die schon um 1300 Erwähnung fanden, zeugen auch jetzt noch von dieser alten pfingstlichen Tradition.

Auch wenn heute in einer internationalen Stadt wie Frankfurt nur noch wenige, wie es der Tradition entspräche, am Wäldchestag frei bekommen, ist ein Besuch im Stadtwald am Pfingstwochenende und vor allem am Dienstag – dem Wäldchestag – für die meisten Frankfurter doch obligatorisch. Wer in seinem international operierenden Unternehmen nicht frei bekommt, trifft sich einfach mit seinen Kollegen zur After-Work-Wald-Party im Biergarten oder genießt seinen kühlen Schoppen unter Baumkronen einfach am Wochenende.

Die lange Tradition des Frankfurter Nationalfeiertags belegt das Gedicht Wäldchestag von Heimat- und Mundartdichter Friedrich Stoltze aus dem Jahr 1853.

Friedrich-Stoltze-Brunnen auf dem Hühner Markt in Frankfurts Altstadt.
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„In Wald, da muß heut Jedes, Zu Kutsch, zu Pferd, per Eisebah, Zu Nache un per Pedes. Un alle Läde un Condorn, Die wern geschlosse; Alles! Die Zeil leiht da, wie gottverlorn, Un leer is selbst der Dalles!“

FAQ 

Häufig gestellte Fragen rund um den Wäldchestag

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