Was für ein Projekt: Ab 1928 ließ der Chemiekonzern IG Farben den größten Bau der Weimarer Republik errichten. Ein 250 Meter langer und sieben Stockwerke hoher Bau mit sechs Querflügeln sollte zur neuen Hauptverwaltung des Konzerns werden; er blieb bis in die 1950er der größte Bürokomplex Europas. Die Architektur-Ausschreibung gewann der Berliner Architekt Hans Poelzig (1869-1936); seine Frau Marlene Moeschke-Poelzig (1894-1985), selbst Architektin und Bildhauerin, übernahm die Inneneinrichtung. Das Besondere an der Architektur des Hauses: Die Arbeitsräume waren gen Süden ausgerichtet, um möglichst viel Tageslicht herein zu lassen. Nach außen verkleidete Poelzig den Bau mit Naturstein und ebenso das Casino, die Konzern-Kantine, im Garten hinter dem Verwaltungsbau. Hier gestaltete der Frankfurter Künstler Georg Heck (1897-1987) ein Wandgemälde, das von den Nationalsozialisten als ‘entartet’ geschmäht und übertüncht wurde, 2006 aber wieder freigelegt und restauriert werden konnte.
Seit 2001 hat die Goethe-Universität ihren Campus Westend in dem Haus. Wenn du mehr über die Architektur erfahren möchtest: Im zweiten Stock auf Höhe des Querbaus Q4 gibt’s die kleine Dauerausstellung „Von der Grüneburg zum Campus Westend” zu sehen.
Seit 2001 hat die Goethe-Universität ihren Campus Westend in dem Haus. Wenn du mehr über die Architektur erfahren möchtest: Im zweiten Stock auf Höhe des Querbaus Q4 gibt’s die kleine Dauerausstellung „Von der Grüneburg zum Campus Westend” zu sehen.
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